Jägers Liebe.
1.
Es saust der Wind im dunkeln Wald,
Daß hoch die Wipfel schwanken;
Wohl über den Wald, wohl über die Flur
Verweht er meine Gedanken.
1.
Es saust der Wind im dunkeln Wald,
Daß hoch die Wipfel schwanken;
Wohl über den Wald, wohl über die Flur
Verweht er meine Gedanken.
Endlich hatt’ ich mich beschieden,
Lebte sonder Wunsch und Kummer,
Und der lang entbehrte Frieden
Kehrte schon in diese Brust;
Es ist mir eben angetan,
Zwei schöne Augen sahn mich an,
Und in den süßen feuchten Schein
Blickt’ ich zu tief, zu tief hinein.
Mir schwirrt der Kopf, mir glühn die Wangen,
Und nun kommt draußen der Lenz gegangen