Archiv für Dezember, 2009

Von Dingen, die man nicht antasten soll.

Ich hatt’ ein Bildnis wunderfein,
Mit zarten Farben ausgemalt,
Das hat mit seinem bunten Schein
Gar lieb ins Auge mir gestrahlt;
Ich hielt es ganz für mich allein,
Und wo ich war, da mußt’ es sein.

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Auf der Akropolis zu Athen.

Bei euch, ihr hohen Säulen, laßt mich weilen,
Ihr stummen Zeugen wechselvoller Tage,
Und laßt mich mein Gemüt ergehn in Klage,
Daß nichts entrinnen mag des Schicksals Pfeilen.

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An Ludwig Ägidi.

Die Stunde segn’ ich, da der Gedanke mir
Des ew’gen Weltfortschrittes wie Sternenglanz
Im Herzen aufging, jene Hoffnung
Endlichen Heiles, die alles ausgleicht.

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